Sicherheit Neuseeland
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Wie sicher ist Neuseeland?

Wer nach Neuseeland reist, findet hier noch ein kleines Stück heile Welt vor. Natürlich gibt es auch hier Kriminalität, in den Großstädten mehr als auf dem Land, aber im Vergleich zu Europa ist die Kriminalitätsrate noch sehr gering.
Gerade als Alleinreisender, insbesondere als Frau, braucht man sich keine großen Gedanken machen, schief angeschaut zu werden. Das gilt auch für das Fahren per Anhalter oder auch Trampen genannt. Das ist in Neuseeland in der Regel kein Problem, obwohl man als Europäer oder Deutscher von deutlich mehr Misstrauen geprägt ist, als das notwenig ist. Häufig findet man nette Einheimische, die einen am Wegesrand einsammeln und mit denen man sich austauschen kann. So kann man vielleicht noch zu hilfreichen Geheimtipps kommen. Trotz allem gilt es, vorsichtig zu sein und nicht alle Zweifel über Bord zu werfen. Denn trotz aller Sicherheit kann man auch in Neuseeland an Menschen mit bösen Absichten geraten.

Nicht nur von den Menschen, sondern auch von der Flora und Fauna geht im „Land der Weißen Wolke“ kaum Gefahr aus. Hier gibt es keinerlei giftige oder gefährliche Tiere, die man auf seinen Reisen treffen kann. Für die Einreise nach Neuseeland benötigt man daher auch keine speziellen Impfungen. Es existieren lediglich ein paar wenige giftige Spinnen, die aber sehr selten gesehen werden. Der Biss der White-tailed Spider beispielsweise, die von Australien nach Neuseeland eingeschleppt wurde, ist zwar unangenehm, aber für den Menschen nicht lebensgefährlich. Im Norden der Nordinsel kann man auf die sogenannte  Katipo-Spinne treffen, die jedoch auch sehr selten gesichtet wird.
Ebenso sehr unangenehm, aber bei weitem nicht bedrohlich sind die sandflies, die man vor Ort als lästige Plage wahrnimmt, denn ihre Bisse jucken gehörig! Bei einer Über-empfindlichkeit gegenüber Insektenstichen sollte man sich im Falle eines Falles genau beobachten und notfalls einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen.

 
 

Neuseeland verfügt über fast 5800km Küstenlinie, deren Strände natürlich auch zum Schwimmen einladen. Dabei geht weniger Gefahr von Haien aus, die es relativ selten gibt, als von den teilweise lebensgefährlichen Strömungen. Wer hier baden geht, sollte sich wirklich an den Leitsatz „swim between the flags“ – zwischen den aufgestellten Fahnen schwimmen – halten.

Wer in der Natur unterwegs ist, sollte möglichst darauf verzichten, das Wasser aus Flüssen und Seen zu trinken. Im Normalfall sollte dies kein Problem sein, jedoch besteht immer die Möglichkeit, dass das Wasser den Parasiten Giardia beinhaltet, der einem dann den Rest des Urlaubs oder der Reise übel mitspielen kann. Manchmal treten die Symptome aber auch erst Wochen später auf (aufgeblähter Bauch, Durchfall etc.). Daher sollte man das Wasser aus Flüssen oder Seen mindestens drei Minuten vorher abkochen, bevor es getrunken wird. In einigen Outdoor-Shops gibt es sogar spezielle Filter zur Reinigung des Wassers. Einfach mal nachfragen!

Egal was passiert, in Neuseeland findet man ein sehr gutes Gesundheitswesen vor, sodass man keine Angst haben muss im Notfall nicht die richtige Versorgung zu bekommen. oder der beispielsweise